1.   Vor jedem Brauvorgang wird das Malz morgens frisch bei uns vor Ort in der Malzmühle geschrotet. Die Zerkleinerung und das Mahlen der Malzkörner dienen zur Vorbereitung der weiteren Verarbeitung des Malzes im Brauprozess.

2.   In unseren kupfernen Braukesseln wird das Malzschrot dann mit Wasser vermischt und in zwei Maischgefäßen, dem Maischbottich und der Maischpfanne, zu möglichst vielen löslichen Extraktstoffen abgebaut. Dafür wird die Maische auf verschiedene Temperaturstufen erhitzt. So wird die wasserunlösliche Stärke des Getreides mit Hilfe von in den Malzkörnern erhaltenen natürlichen Enzymen in löslichen Malzzucker umgewandelt. Dadurch gehen alle für das Brauen wichtigen Stoffe des Malzes in die Lösung über.

3.   Aus dieser Extraktlösung wiederum werden durch das Albäutern (Trennung der Maische durch Filtration) im Läutergerät die löslichen Extraktstoffe von den unlöslichen Stoffen (Trebern) der Würze getrennt und die Vorderwürze gewonnen.

4.   Anschließend wird die Würze solange in der Braupfanne mit dem Hopfen gekocht, bis sie das fein-herbe Aroma des Hopfens aufgenommen hat.

5.   Nach ca. 10 Stunden konzentrierter Handarbeit leitet unser Brauer die Würze in unsere kühlen Gärkeller, wobei der gesamte Ablauf von den Gästen mitverfolgt werden kann.

6.   Im Gärkeller wird dem Sud die notwendige Hefe zugefügt, um dessen Zucker zu Alkohol und CO2 zu vergären. Das Bier verweilt zwischen 4 und 7 Tagen im Gärkeller.

7.   Zum endgültigen Genuß unseres jetzt enstandenen Jungbieres wird die Hefe durch fehlende Zuckerzufuhr und stärker werdenem Alkohol ruhig gestellt und setzt sich am Boden der Lagerfässer ab.

8.   Im Lagerkeller lagert und reift das Jungbier zwischen 4 und 6 Wochen.

9.   Nach 20 Tagen Lagerung im kühlen Lagerkeller wird das GEORG-BRÆU einer kritischen Reifeprüfung unterzogen und über die ruhende Hefe frisch in die Gläser unserer Gäste gezapft.

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